„…Wunderrat, starker Held, Ewig-Vater, Friedefürst…“ Jes. 9,6
Andy hatte schon morgens das Lied auf den Lippen „Waymaker, miracleworker…“. So war auch sinngemäß der Losungstext über dem Tag (Jes.9,6) und mit diesem Lied sind wir gestartet. Danke Andy, für Deine Leitung.
Es war etwas Besonders für mich, dass ich mit Daniela unterwegs sein durfte. Sie war vor Jahren als „Schatz Gottes“ gefunden worden und hatte damals Ihr Leben Jesus anvertraut. Es war so schön zu hören und zu sehen, wie Jesus sich an ihr und durch sie verherrlicht hat. Auch in den vielen Begegnungen, die wir hatten, wurde der „Waymaker, miracleworker“ sichtbar.
Z.B. die Frau mit Pferdeschwanz. Daniela hat sie angesprochen. Unser Schatz hatte es eigentlich eilig, hörte dann aber doch zu und war berührt. Sie hatte heftige Rückenschmerzen, trotz Schmerztabletten nannte sie „6“ auf der Skala bis „10“. Daniela durfte ihr die Hand auf den Rücken legen. Unter Gebet wurde ihr Rücken warm und die Schmerzen wurden besser. Sie hatte Tränen in den Augen.
Auf eine Gruppe älterer Damen passte eigentlich gar nichts, aber da war dieses Drängen, sie doch anzusprechen. Es war genau richtig. Karin (Name geändert) hatte nach schwerer Krankheit ihren Mann verloren, gestern war die Beerdigung. Einfach zuhören war wichtig. Trauer und Verlassenheit hatten wir auf der Schatzkarte. Karin erzählte auch von Nierenproblemen, ihre Nebennieren mussten entfernt werden. Es floss Trost im Gebet und ganz bestimmt auch Heilung. Erst kürzlich hatte ich ja eine Rückmeldung weitergesagt bekommen: „Wissen Sie, dass Sie eine völlig neue Niere haben“ (das war im Krankenhaus, eine Kollegin war eine Woche vorher um Gebet gefragt worden).
Unser letzter Schatz ging zwar noch in die Kirche, letztlich war sie aber total verbittert über Gott. Ihre Tochter war vor zwei Jahren nach längerem Leidensweg an Krebs gestorben. Sie hatte all das Leid dem allmächtigen Gott zugeschrieben. Ich habe selten so eine harte Verbitterung erlebt. Erstaunlich, dass sie zuhörte. Es hat gedauert. Letztlich hat die Mauer Risse bekommen, wir durften beten…ich denke sie gibt Jesus noch Mal eine Chance …
Wir waren sechs Schatzsucher in 3 Teams. Es ist so gut mit dem „Waymaker, miracleworker“ unterwegs sein zu dürfen.
Norbert
