Heilbronn / Besser als Börne und Thiel

…die Tagesschau war vorbei, ich saß vor meinem Laptop und schmunzelte über Börne und Thiel…Ihr wisst schon, der Pathologe und sein Kommissar. Der Krimi interessierte mich eigentlich weniger…aber die Sprüche J. Nach zehn Minuten spürte ich auf einmal ein inneres Drängen, es drängte mich, in meine Stille-Ecke zu gehen und zu beten. Börne und Thiel wurden auf einmal unwichtig. Ich ging und nahm Brot und Wein mit und hatte eine besondere Zeit mit Jesus. In dieser Atmosphäre kam der Gedanke in mein Herz, morgen nach Heilbronn zu gehen und in der Stadt zu beten und Schätze zu finden.

Der mich am Vorabend drängte, war dabei, ich hatte keinen Moment das Gefühl, allein zu sein. Es war sehr besonders. Nach 1 ½ Stunden waren die 10 Schatzkärtchen aus meiner Hosentasche weg…ich musste nachladen. Da war die junge Frau in der Seitengasse. Sie rauchte (…stand auf meiner Karte). Ich zögerte, soll ich da wirklich hingehen? Das Drängen war wieder da. Ich ging hin. „Gott hat Sie lieb und er möchte es Ihnen zeigen, darf ich für Sie beten?“ „mmh ja“ „…wie heißen Sie denn mit Vornamen“ „Selina“ „…hier, das steht auf meiner Schatzkarte, Gott kennt Ihren Namen“.  Sie war sehr berührt von der Gegenwart Gottes und hat das Übergabegebet mitgenommen. 
Eine andere Frau, Christine, ging an Krücken. Ich fragte Sie „Kann es sein, dass Sie Schmerzen im Knie haben“. „Ja, ich wurde operiert…“ Sie war mit Gebet einverstanden…sie spürte, dass etwas durch ihren Körper ging…die Schmerzen waren fast weg. Sie ist Katholikin und hatte Jesus schon in ihr Herz eingeladen, Halleluja. 
Dann musste ich über den Kiliansplatz an einer Demo  vorbei, überall war Polizei. Wieder das Drängen: „Danke, dass Sie diesen Dienst für uns tun…ich bin Christ und bete für Menschen…darf ich für sie beten?“ In solidem Beamtenton: „Das dürfen sie…“ Also segnete ich die 3 Polizeibeamten. Als ich dann weiterging, sah ich auf dem Rücken des einen: „Einsatzleitung“. 
Wer sind da schon Börne und Thiel? 

Ich bin dankbar für dieses Drängen. Es ist so ganz anders, als wenn Menschen das tun. Es ist bestimmt…aber freilassend, klar aber auch sanft, konkret aber irgendwie ist Freude dabei. Oft schon bin ich auch nicht darauf eingegangen…Schade, verpasste Chance…aber ich möchte darin wachsen und glaube, dass sich Jesus über unser „Ja“ freut, Ja, Du darfst mich bewegen…(in allen Dingen, nicht nur auf Schatzsuche).
Norbert