Zuffenhausen / kristallklares Wasser

„Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst“ (Offb. 22,17)

Im Gebet für die Schatzsuche war ein Empfinden von viel grauem Alltagsgetriebe, trist, gleichförmig. Aber dann kam ein kristallklares fließendes Wasser in den Blick, das durch die Straßen floss. Heute, in Zuffenhausen eilten Menschen die Hauptstraße entlang, erledigten Wochenendeinkäufe, gingen zum Friseur, Bäcker zur S-Bahn … taten, was sie immer tun … ohne sichtbare Freude … irgendwie grau.

Am Treffpunkt kam ein Schatzsucher nach dem anderen an, insgesamt 13. Jeder strahlte irgendwie, wir hatten echte Freude. Jesus im Herzen macht einfach den Unterschied. 3 Erstschatzsucher waren gleich voll dabei. In Kleinteams zogen wir los, mit Jeus, in eine durstige Stadt.

Aus den Teams:
Da war Ilona (Name geändert). Ihre Eltern waren krank. Wir beteten für sie und erzählten ihr Evangelium. „Meint ihr wirklich, dass dieses Zusammentreffen kein Zufall war?“ „Definitiv, das erleben wir immer wieder, wie krass unsere Schatzkarte zutrifft.“ Sie war sehr berührt.
Niklas aus Griechenland hatte große Not, u.a. mit seiner Lunge. Er hat Gebet „erlebt“ und möchte Jesus zu Hause in sein Herz einladen. 
Oder die junge Frau mit langen blonden Haaren, sehr schick. Sie stieg aus ihrem Porsche aus. „Dass sie mich heute ansprechen…“, sie konnte es kaum fassen. Noch gestern hatte ihr Freund sie auf Gott angesprochen, weil sie ein Kettchen mit Kreuz hat. Jetzt dieses Erleben … sie möchte ganze Sache mit Jesus machen und hat das Kärtchen mit dem „entscheidenden Gebet“ mitgenommen. 
Paul (Name geändert) stammte aus Frankreich, sprach sehr gut deutsch. Er hatte ein Auge verloren und war jetzt auch noch krebskrank. „Jesus ist größer als der Name ‚Krebs‘“. Das Erbarmen Jesu im Gebet war spürbar. Wir haben für diese einzigartige Liebesbeziehung mit Jesus geworben, er war hin und hergerissen … zu Hause. „Wie geht es Dir jetzt?“ „Ich fühle mich so leicht … „ 
Ein 14-Jähriger erzählte in der Begegnung, dass ein Umzug bevorstand. „Ziehst Du in eine Wohngruppe?“ Die Frage war ein Impuls vom Hl. Geist. „Ja…“ Das Team durfte noch Mal für diese schwierige Situation beten. Er hatte sein Leben in Jesus neu festgemacht und das Team hat ihn mit Hl. Geist gesegnet. Elisabeth: „… er schwebte förmlich davon“.

Das ‚Grau‘ der Stadt vor Augen ist das eine … das ‚lebendige Wasser‘ das in die Stadt strömt, das Entscheidende. Jesus ist gekommen, „…damit sie Leben haben, überfließend“.
Das Angebot steht!
Norbert