Stuttgart / Schätze suchen statt Ostereier

Mein Gebet zu Hause: „…Herr Jesus, ich bräuchte einen neuen Einstiegssatz für Schatzsuche auf Distanz…“. Dann Vorort: „Ist es für Sie o.K., wenn ich Sie so auf Distanz anspreche…?“, „…klar, kein Problem.“ So begannen die meisten Begegnungen. Elisabeth und ich hatten auf dem Herzen, eine „Distanz-Schatzsuche“ auszuprobieren und so waren wir gestern in Stuttgart. „Gemeinsam Beten für Deutschland“ (vom Gebetshaus Augsburg initiiert) war am Vortag vorausgegangen, das ist richtig gut. Der Start: zuerst nur zaghaft…wir wollten nur bei klaren Impulsen Leute ansprechen…vielleicht bleibt es auch bei einem „Prayer-walk“ in der Landeshauptstadt. Aber dann, der Einstiegssatz war richtig gut…die Türen gingen auf. Am Ende hatten wir 13 Begegnungen.
– Da war Ditmar (Name geändert), ein orthodoxer Mann aus Moskau (sprach akzentfrei Deutsch). Elisabeth spürte, wie es ihm wirklich ging: „…ich hab so auf dem Herzen, für Sie um Freude zu beten…“, „ja, das trifft es ziemlich gut…“
– Oder Kevin (Name geändert), ein Mann mit Alpträumen. Er meinte Jesus zu kennen. Aber es war nur ein Name neben vielen Namen aus indischen Religionen. Diese anderen „Namen“ hatten sich wohl etwas unwohl gefühlt und es war nicht so ganz leicht, auf Kurs zu bleiben. Aber letztlich durften wir für ihn im Namen Jesu beten und „Evangelium“ über ihm aussprechen…es war sehr besonders.
– Dann Vitalis (Name geändert), ein Schwarzafrikaner. Auf Englisch konnten wir mit ihm reden. „Jehovas Whitnesses“ sind „Zeugen Jehovas“ (…jetzt weiß ich das auch), er gehörte dazu. „Viele Zeugen Jehovas, die ich getroffen habe, sind sehr treu und dienstbereit…haben aber keine Freude, wie ist das bei Dir?“ „Ja, das stimmt…“. Wir durften für ihn beten, dass durch Jesus Freude in sein Herz kommt.
– Nachdem wir für Brigitte gebetet hatten meinte sie: „…das ist doch mal ne gute Idee…Schätze suchen statt Ostereier“. 
Wo wir auf Abstand blieben (zwischen 2 und 3 Meter) ist Gott dennoch den Menschen sehr nah gekommen und das ist das Entscheidende. Mir fiel ein, dass berichtet ist, wie allein der Schatten von Petrus reichte, dass Menschen berührt und geheilt wurden. Bill Johnson sagte dazu sinngemäß: „…das was Dich überschattet, wirft einen Schatten…“. Überschattet vom lebendigen Gott ist räumliche Distanz kein Problem. „Heiliger Geist, wir brauchen mehr von Dir.“ 
Dies wollte ich gerne mit Euch teilen und ermutigen, weiter die kostbaren Zeiten mit dem Vater zu suchen und seinen Impulsen zu folgen …und denkt daran, dabei gilt für uns Schatzsucher: 
– wir haben Spaß/Freude (weil Gott ist nah) 
– es gibt kein „Falsch“ (…auch wenn wir Fehler machen, wir lernen…und Papa-Gott bekommt es hin)
– er sucht nicht die „Leistung“ sondern das Herz, das er durch Liebe bewegt
– er ist immer für uns, auch in notvollen Umständen
Seid herzlich gegrüßt und mächtig gesegnet
Norbert